Artensterben

Die Naturgesetze dieser Welt wirken unabhängig davon, ob dem Menschen deren Wirkungen nun gefallen oder nicht. Eine in »gut/schlecht« kategorisierende, anthropomorphe Betrachtung der belebten Natur und ihrer Veränderungen unter Zweckmäßigkeitsaspekten führt damit zwangsläufig in die Irre. Dessen ungeachtet nehmen solche romantisierenden Betrachtungsweisen einen immer breiteren Raum in der medialen Wahrnehmung ein. Weiterlesen

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Das Machtwort der Ahnungslosen

Nun hat der EuGH alle Hinweise, seine Entscheidung wenigstens mit einem bißchen Sachkenntnis zu unterfüttern, in den Wind geschlagen und dem schwäbischen Hobby-Imker Karl Heinz Bablok Recht gegeben, daß Honig mit gentechnischen Spuren nur mit Zulassung verkauft werden darf.

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Klimaforschung: EIKE und PIK endlich offen im Clinch

Wie aus gewöhnlich gut unterrichteter Quelle zugelaufen, kam es im Oktober 2010 auf einer öffentlichen Tagung des CDU-Wirtschaftsrates in Berlin zu einer – wie bei diesen Kontrahenten zu erwarten – kontroversen Debatte zwischen dem Europäischen Instut für Klima und Energie (EIKE) und dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK).
Im Anschluß daran lud Schellnhuber (PIK) spontan die EIKE-Kollegen zu einem Treffen ins PIK ein.
Das 4-stündige Symposium soll am 20. April 2011 in Postdam stattgefunden haben. Weiterlesen

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Schiefergas – Lösung der Energiefrage?

Nachdem nun die Niederlande für die Neuen Ineffizienten Energien – im Politikersprech „Erneuerbare Energien“ genannt – die Subventionen, insbesondere für die Offshore-Windkraftwerke kappten und eine Renaissance der Kernenergie einläuteten, scheint Österreich der einzige Anti-Kernkraft-Geisterfahrer (per Gesetz im Verfassungsrang) in Europa zu bleiben. Das ist ja auch nicht weiter schlimm, denn schließlich beziehen wir 10 % des gesamten nationalen Elektroenergiebedarfs aus Temelin. Weiterlesen

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Genfrei

Als ich heute morgen, noch leicht verschlafen, den Kaffee vor mir stehen hatte und nach dem Milchpackerl griff, traute ich zunächst meinen Augen nicht, als mein Blick auf eins der auf unseren Nahrungsmitteln immer zahlreicher werdenden, überaus sinnigen „Qualitätssiegel“ fiel. Auf Anhieb, weil großgedruckt, war „gen FREI“ zu lesen. Der Rest dazwischen – „TECHNIK“ und „ERZEUGT“ – wurde nach einiger Anstrengung erst sekundär erkennbar, weil in Font-Größe aufgedruckt, wie man sie normalerweise auf Versicherungsverträgen findet.
„Großartig,“ dachte ich, „was Kühe heute schon alles können: Milch ohne Zuhilfenahme ihrer Gene produzieren. Ist ja irre!“ – Weiterlesen

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Erbschaften

Was du ererbt von deinen Vätern hast,
erwirb es, um es zu besitzen.
Was man nicht nützt, ist eine schwere Last;
Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen.
            J. W. v. Goethe, Faust I

Was? Wie bitte? Ererbt von deinen Vätern? Beglücken uns nicht auch unsere Mütter mit ihrem Erbe? Und die Geschwister, mit denen wir aufwachsen? Wie sieht es aus mit der besten Freundin der Mutter oder dem Babysitter? Oder gar mit den Gleichaltrigen im Kindergarten?
Verrückt!, werden sie jetzt sagen. Von wem alles wollen wir denn noch geerbt haben?
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Ganz normaler Rassismus

Zuweilen wird, wenn eine Gruppe Menschen von einer anderen unterschieden [lat.: discriminare] werden soll und die resultierenden Tatsachen Dritten aus irgendeinem Grunde nicht gefallen, bei denen ein Beißreflex ausgelöst, der in der demagogischen Vokabel „Rassismus!“ seinen Ausdruck findet. Mit diesem Kampfbegriff wird jeder analytische Denker, der gegen ein Diskriminierungs- (zur Erinnerung: Unterscheidungs-) Verbot verstößt, sofort zum Mundtod durch medialen Keulenschlag verurteilt. Weit wirksamer wäre natürlich gleich ein Denkverbot, aber dessen Einhaltung läßt sich leider nicht kontrollieren.
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